Der Verein WSAF – Wir sind alles Frankfurter e. V. entstand 2023 aus einer Frankfurter Bürgerinitiative, die sich Rassismus, Antisemitismus und jeder Form von Hetze gegen Menschen in dieser Stadt entgegenstellen wollte.
Am Anfang standen Gespräche – in Cafés, in Nachbarschaften, in Redaktionen. Frankfurt ist eine internationale Stadt. Mehr als jede zweite Person, die hier lebt, hat eine Migrationsgeschichte. Und doch war spürbar, dass das Klima rauer wurde. Dass Menschen, die seit Jahrzehnten hier zu Hause sind, sich fragten, ob sie noch gemeint sind, wenn von „wir" die Rede ist.
Aus diesen Gesprächen wurde eine Bewegung. Und aus der Bewegung wurde ein Verein: ein juristischer Rahmen für ein politisches und kulturelles Versprechen. Das Versprechen heißt: Wir sind alles Frankfurter. Keine Einschränkungen. Kein Kleingedrucktes.
Wir sind ein überparteilicher, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Frankfurt am Main. Wir arbeiten bürgerschaftlich, ehrenamtlich und mit offenen Türen. Unser Auftrag ist ein einfacher, aber anspruchsvoller: Wir geben all jenen eine Stimme, die sonst übersehen werden – und wir setzen uns dort, wo es nötig ist, sichtbar gegen Ausgrenzung und Hetze.
Unsere Arbeit hat drei Säulen:
Kundgebungen, Konzerte, Gespräche und öffentliche Auftritte, die nicht nur beklagen, sondern gestalten.
Wir bringen Akteure aus Zivilgesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft zusammen – Frankfurt auf Augenhöhe.
Wer mitmachen will, soll das können. Wir schaffen die Strukturen, in denen Ideen aus der Stadt wachsen.
Wir sind nicht neutral. Wir stehen auf dem Boden des Grundgesetzes und auf der Seite derer, die sich für ein offenes, demokratisches und solidarisches Frankfurt einsetzen. Das bedeutet konkret:
Unsere Arbeit ist ehrenamtlich getragen, fachlich begleitet und bewusst niedrigschwellig. Jede Veranstaltung, die wir organisieren, soll drei Dinge leisten: sichtbar machen, verbinden und befähigen. Wir legen Wert auf handwerkliche Sorgfalt – in der Kommunikation, in der Bühnenarbeit, im Umgang mit Medien und mit der Stadtgesellschaft.
Unsere Stammtische, Workshops und Aktionen sind offen. Wer kommt, muss kein Mitglied sein und keine Rede halten wollen. Mitmachen darf leise anfangen.
Im Jahr 2024 wurde WSAF mit der Walter-Möller-Plakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet – einer der bedeutendsten bürgerschaftlichen Ehrungen der Stadt, verliehen für besondere Verdienste um das Gemeinwohl. Die Auszeichnung ist für uns Ansporn und Auftrag zugleich.
WSAF e. V. ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer VR 17365 eingetragen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die aktuelle Satzung sowie die Geschäftsordnungen können Mitglieder jederzeit anfordern. Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
Eintragung ins Vereinsregister, Aufbau der ersten Arbeitsstrukturen.
Uraufführung der WSAF-Hymne in der Paulskirche – ein musikalisches Statement gegen Spaltung.
Auszeichnung der Stadt Frankfurt für bürgerschaftliches Engagement.
Regelmäßige öffentliche Formate etablieren sich als feste Treffpunkte in der Stadt.
Großveranstaltung auf dem Opernplatz gegen Krieg und Hass.
Benefiz-Gala mit Co-Host Micky Fuhrmann, Auftakt neuer Projekte.
Offener Stammtisch am 7. Mai 2026 – offen für alle.
Mitgliedschaft, Ehrenamt, Spende – es gibt viele Wege.